Montag, 1. Dezember 2014

Plastik im Meer


 (http://assets.knowledge.allianz.de/img/04_pazifik_fischernetz_q_34368.jpg)
Niemandem ist neu, dass wir Menschen die Ozeane mit unserem Plastikmüll verpesten. In den letzten Tage habe ich mich intensiver mit diesem Thema auseinander gesetzt und welche Ausmaße der Abfall im Meer bereits angenommen hat finde ich erschreckend.
Mitten in den großen Ozeanen entdeckten Forscher schon vor dem Jahre 2000 riesige „Plastikinseln“. Plastiktüten, Flaschen, Folien und sogar große Planen aus Plastik bilden Müll-Flecken im Meer. Mittlerweile wurden fünf „Plastikinseln“ entdeckt, die kaum Lücken aufweisen und gigantisch sind. Doch wie gelangt all dieser Abfall in das Meer und wieso lässt der Mensch zu, dass es in den Riffen scheinbar mehr Plastikmüll als Fische gibt? Und genau diese Fische sind genauso, wie beispielsweise Albatrosse die Lebewesen, die unter dem Plastikmüll leiden. Wie viel Müll wirklich in den Ozeanen herumtreibt ist nach wie vor unklar. Schätzungen zufolge sind es rund 100 bis 140 Tonnen, drei Viertel davon sind Kunststoffe. Ein Großteil davon gelangt über das Abwasser aus Haushalten oder Unternehmen in die Ozeane. Was viele nicht wissen ist, dass die Fracht von Containerschiffen einen großen Anteil an dem Plastikmüll im Ozean hat. Fallen diese von Containerschiffen runter, so gehen sie oft kaputt, bevor sie auf den Meeresgrund sinken und die darin enthaltene Fracht schwimmt frei im Meer herum und verteilt sich über die ganze Welt. Um das Problem ins öffentliche Bewusstsein zu bringen, organisieren Gemeinden und Meeresforscher Sammelaktionen an Stränden, die inzwischen weltweit stattfinden. Doch voran bringt uns das leider nicht, denn wenn man mit einem Abschnitt fertig ist, müsste man im Prinzip schon wieder von vorne anfangen. Es muss also schon früher etwas passieren und nicht erst dann, wenn der Zivilmüll haufenweise an den Strand geschwemmt wurde. Es geht über den sichtbaren Plastikmüll am Strand hinaus. Bestandteile des Plastiks sind bereits in unserer Nahrungskette enthalten. Durch die Wellenbewegung und das UV-Lucht wird das Plastik in kleiner Teile zersetzt und diese von kleinsten Lebewesen gefressen. Diese sind wiederum eine Nahrungsgrundlage von Fischen und so gelangt das Plastik letztendlich auf unseren Teller.
Was sind eure Ideen um gegen die Verpestung der Weltmeere mit Plastik vorzugehen? Denkt ihr es ist möglich die Ozeane weitgehend von dem Plastikabfall zu befreien oder ist es eurer Meinung nach schon zu spät?

Mittwoch, 26. November 2014

Plastikfreie Supermärkte ?

Wie in den Posts über den durchgeführten Selbstversuch zu erkennen ist, ist es nicht ganz einfach Lebensmittel im Supermarkt nebenan komplett plastikfrei einzukaufen. Und was jetzt? Aufgeben weil es sowieso keinen Sinn hat? Absolut nicht nötig!

Es gibt durchaus Möglichkeiten plastikfreier einzukaufen und zu leben.



In Berlin beispielsweise hat im September diesen Jahres der Supermarkt "Original Unverpackt" (Klick!) eröffnet und bietet Lebensmittel komplett ohne Verpackungen an. Wie das funktioniert?

Schaut euch einfach dieses Erklärungsvideo (Klick!) an!



(Link)


(Link)


(Link)



Und hier noch ein weiteres Video über das Konzept von "original unverpackt":


                                                 (Link)





Zwar sind Läden wie dieser noch eher selten und auch nur in den Großstädten zu finden, jedoch hoffen wir, dass die Begeisterung für die Eröffnung von "original unverpackt" zu einer Verbreitung plastikfreier Supermärkte führt!






Mittwoch, 19. November 2014

Plastik - negative Folgen: Gefährliche Inhaltsstoffe

Viele Kunststoffe enthalten giftige Substanzen, die sie ständig und nie wieder rückholbar an die Umwelt abgeben und über Nahrung, Luft oder Hautkontakt vom Menschen aufgenommen werden. Bei 90% der westlichen Bevölkerung lassen sich Chemikalien im Körper nachweisen, die vermutlich für zahlreiche Zivilisationskrankheiten verantwortlich sind.

Bisphenol A: wirkt im Körper wie ein Hormon 

Bisphenol A (kurz: BPA) lässt sich in fast allen Kunststoffen feststellen. Sei es in Lebensmittelverpackungen, Konservendosen oder DVDs. Wenn man nun aber das Plastik erhitzt, kann BPA entweichen und durch z.B. einatmen in den Körper gelangen. Folgen können sexuelle Störungen, Diabetes oder auch Herzkrankheiten sein. Laut dem Institut für Risikobewertung sei BPA aber weniger gefährlich, sofern Grenzwerte eingehalten werden. Tierversuche zeigten jedoch, dass durch BPA die Entwicklung der Geschlechtsorgane oder die des Gehirns negativ beeinflusst werden kann. Vorsicht geboten sei besonders bei Neugeborenen, Kindern und älteren Menschen, da dort durch das Kunststoff Krankheiten ausgelöst werden könnten.

Phthalate: Weichmacher, denen wir täglich ausgesetzt sind

Kunststoffe, wie z.B. PVC, werden durch Weichmacher, wie z.B. Phthalate, besonders biegsam gemacht. Durch Ausdunstungen gelangen Phthalate in die Umwelt und in unsere Körper. Fast in jedem menschlichem Körper lassen sich Spuren davon nachweisen, jedoch ist das Gefahrenpotenzial noch nicht hinreichend bekannt. Ein in der EU als gefährlich bekannter Stoff ist DEHP. Dieser wurde unter anderem in Kosmetik und Kinderspielzeug nachgewiesen und verboten. Jedoch ist die Aufnahmemenge beim Großteil so gering, dass kein Gesundheitsrisiko besteht. Dennoch kommen immer mehr neue Weichmacher zum Einsatz. Diese Industriechemikalien sind meist unerforscht und haben keine gesetzlichen Richtwerte, beeinflussen aber trotzdem den Hormonhaushalt. 90% aller Weichmacher werden fü PVC eingesetzt, woraus unter anderem Lebensmittelverpackungen und Frischehaltefolie hergestellt wird.

Was man gegen die Belastung durch Plastik tun kann 

Die Liste gefährlicher Chemikalien lässt sich lange fortführen. Viele Inhaltsstoffe werden meist vom Hersteller nicht aufgeführt. Hinzu kommt, dass auch laufend neue Stoffe auf den Markt gelangen. Langzeitfolgen sind bislang nicht erforscht.
Der Kontakt mit gefährlichen Inhaltsstoffen lässt sich nicht verhindern. Unter anderem sind Weichmacher in Körperpflegemitteln, Parfums, in der Nahrung und im Trinwasser zu finden.
Jedoch kann man darauf achten, dass man den Plastikverbrauch reduziert. Durch bewusstes Einkaufen ohne Plastikprodukte oder recyceln lässt sich dieses gut umsetzen.


Quellen: http://www.arge-ja.at/plastik-gefahr-gesundheit-1.html

 http://www.utopia.de/magazin/plastik-die-unvermeidliche-gefahr-im-alltag

Beendigung des Selbstversuches: Leben mit Plastik


Nach 2 Wochen


 Nach Beendigung des Selbstversuches, den Tagesablauf weiterhin so zu führen, dass man nicht auf den Plastikverbrauch achtet, kamen folgende Ergebnisse zu stande:













Nach einer Woche


In folgende dessen, das wir neue Möbel bekamen, waren es 1 1/2 gelbe Säcke mehr als normal. Um diese Anzahl von vier gelber Säcken innerhalb von zwei Wochen vergleichen zu können, nochmal die Anzahl der gelben Säcke innerhalb einer Woche. Jedoch variiert diese Zahl zwischen einem und zwei gelben Säcken pro Woche.

Montag, 17. November 2014

Festivals – Zurück bleibt eine Müllkippe aus Plastikzelten etc.



Kennt ihr das auch? Ihr seid auf einem Festival und nach drei Tagen Musik ohne Ende wollt ihr einfach nur noch nach Hause und lasst alles stehen und liegen, egal ob defekt oder wie neu? Öko-Think-Tank schätzt, dass nach einem Festival ¼ aller aufgestellten Zelte zurückbleibt. Und nicht nur das! Plastikstühle, Pavillons und weitere Campingausrüstung werden achtlos liegen gelassen. Beim Heavy-Metall-Open-Air-Festival in Wacken wären das ca. 10.000 Zelte. Auf dem Hurricane-Festival in Scheeßel wurde laut Veranstalter beobachtet, dass sich die Produktion eines einzelnen Besuchers fast vervierfacht hat. Während im Jahr 2006 vier Kilo pro Besucher produziert worden sind, sind es heute um die 15 Kilo. Somit entstehen, bei rund 70.000 Besuchern, 1.000 Tonnen Müll (fluter; Thema: Plastik; Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung; S. 25). Auch der Veranstalter des Hurricane-Festivals macht auf der Internetseite über die steigende Müllproduktion aufmerksam und bittet alle Fans diese zu verringern (http://www.hurricane.de/de/wohnen/camping2/). 


Wir haben für euch eine nette Alternative gefunden. Ein kleines praktisches Zelt was ihr am Ende des Festivals als Müllbeutel verwenden könnt. Somit vermeidet ihr nicht nur, dass eure Zelte aus Plastik zurückbleiben, sondern entfernt auch noch gleichzeitig anderen Müll, wie Dosen, Essensreste, Flaschen und so weiter.


Hier ein kleines Video dazu  https://www.youtube.com/watch?v=FWafX3cgV30
Also, auch wenn der Dreck und der Müll für manche Festivalgänger einfach zu einem gelungenem Wochenende dazu gehören, geht doch bitte etwas gewissenhafter mit eurem Plastikmüll um. Die meisten  Zelte kann man schließlich mehr als einmal verwenden. Was haltet ihr von der Zeltvariante?


Mittwoch, 12. November 2014

Was nach zwei Wochen übrig bleibt

Zuerst einmal das was man sieht:
Ein fast voller Gelber Sack ist immerhin zusammengekommen, trotz dem Ziel weniger zu verbrauchen. 
Dieser setzt sich vor allen Dingen aus  Nudel-, Müsli-, (Frisch-)Käse-, Butter- und Wurstverpackungen zusammen. Außerdem noch einige wenige Plastikverpackungen von Lebensmitteln, die zu Beginn unseres Experiments noch im Kühlschrank waren. Dabei wurde der Verpackungsmüll von Käse- und Wurstartikeln stark dadurch reduziert, dass diese Lebensmittel in größeren Stücken und nicht in einzelnen Scheiben abgepackt gekauft worden sind. Noch weniger Plastikmüll würde man wahrscheinlich produzieren, wenn man die Zeit hat Produkte wie Spaghetti und Müsli selbst zu machen. Dies haben wir mit Keksen ausprobiert und waren davon sehr begeistert, da der Aufwand nicht so hoch war und man Verpackungsmüll spart, wenn man diese selber macht, anstatt sie zu kaufen.


Auf der anderen Seite sind natürlich noch die ideellen Werte, die man aus diesem Selbstprojekt mitnimmt. Man lernt zu hinterfragen, was wirklich sein muss und was nur vordergründlich so erscheint als müsse es wirklich sein. Man lernt kreativ Alternativen zu finden. Dadurch, dass man frische Lebensmittel Fertigprodukten vorzieht, lernt man was Qualität bedeutet. Und durch das Kochen und Backen mit der Familie gewinnt man auch ein Stück Lebensqualität dazu.

Mittwoch, 5. November 2014

Zwischenfazit 7 Tage ohne Plastik?!

Nach einer Woche ohne Plastik werden einem besonders die Grenzen dieses Projektes ersichtlich. Man wird immer wieder vor neue Probleme gestellt und auch die Grauzonen werden sichtbarer: Es sind immer noch abgepackte Lebensmittel vorhanden, die den Selbstversuch verfälschen könnten, die man aber (z.B. aufgrund des Mindesthaltbarkeitsdatums) aufbrauchen sollte. Oder dass es  keine Butter ohne Verpackung, die später in den Gelben-Sack-Müll wandert, gibt. Müssten wir deswegen jetzt zum Bauern fahren und unsere Butter selber herstellen? Oder können wir einfach mit gutem Gewissen die herkömmliche Butter kaufen und das Butterpapier noch zum Einfetten von Backformen nutzen, sodass es eine Verwendung bekommt und nicht nur ein Abfallprodukt ist? Auch Spaghetti oder Nudeln im Allgemeinen sind nicht ohne Plastikverpackung zu bekommen. Die Alternative ist Nudeln selbst herzustellen. Auf jeden Fall eine Aufgabe zum Ausprobieren. Aber wenn es  ungefähr dreimal die Woche Nudeln gibt ist das doch sehr umständlich. Ein anderes Problem ist, dass mein Bruder unzufrieden mit der neuen Milch aus Glasflaschen ist. Nicht wegen der neuen Verpackung, sondern weil diese nicht homogenisiert ist, d.h. dass ein Aufrahmen der Milch möglich  wird. Der Prozess der Homogenisierung soll zu gesundheitlichen Risiken besonders in Hinblick auf Allergien führen (http://www.utopia.de/blog/fair-fashion/milch-aber-bitte-nicht-homogenisiert), wenn man allerdings an eine Milch ohne Rahm gewöhnt ist, fällt es anscheinend schwer die kleinen Klümpchen zu genießen.  

Aber der Selbstversuch lohnt sich auf jeden Fall, denn man beginnt ernsthaft alte Muster zu überdenken und auch mal kreativ über neue Lösungen nachzudenken.

Samstag, 1. November 2014

Das Gemüseabo – eine wahre Wunderkiste für ein plastikfreies Leben

Das Gemüseabo GmbH aus Dörverden  ist ein seit 17 Jahren bestehender Familienbetrieb, der  Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau direkt ins Haus liefert. Welche Lebensmittel gewünscht sind, kann man zuvor auf der Homepage www.gemueseabo.com auswählen. Ausgeliefert wird immer an einem festen Tag, bei uns in Visselhövede ist dies beispielsweise der Donnerstag. 

„Wir versuchen (…) möglichst wenig Verpackungsmüll zu erzeugen“, so Geschäftsführer Walter Franzmeier in einer E-Mail an unsere Projektgruppe. Und das wird uns jeden Donnerstag gezeigt: Das Obst und Gemüse wird unverpackt in einer Kiste geliefert, die bei der nächsten Lieferung wieder mitgenommen wird. Auch die Milchflaschen und die Kiste, in der Käse verpackt ist,  werden nach einer Woche zurückgegeben.  Die Verringerung des Verpackungsmülls klappe sehr gut mit Bauern und Gärtnern aus der Region, bei Produkten aus dem Großhandel aber leider weniger, so Franzmeier weiter.

 Für unser Selbstexperiment ist der Lieferservice aber eine gern genommene Hilfe und da man im Internet selbst entscheiden kann  welche Produkte man bestellt, kann man gut darauf achten, woher die Lebensmittel kommen und sieht schon durch die Bilder in der Produktbeschreibung wie diese verpackt sind. Dadurch kann man durch bewusste Auswahl der Lebensmittel viel Verpackungsmüll sparen.

Dienstag, 28. Oktober 2014

Der erste „plastikfreie“ Einkauf im Biosupermarkt

Unsere erste Ausbeute war gar nicht so schlecht.
An Obst und Gemüse bekommt man eigentlich alles unverpackt. Was ein bisschen gestört hat war, dass es selbst im Biosupermarkt keine Alternative (wie Papiertüten) zu den Plastiktüten gab, worin man Obst und Gemüse einpacken könnte. Hier muss man sich also von Zuhause seine eigene Tüte oder seinen Jutesack mitbringen. 
Beim Müsli gibt es keine große Auswahl, nur eine Marke hat drei verschiedene Müslisorten in einer Papiertüte mit kleinem Plastikfenster. Da werden wir auf jeden Fall mal ausprobieren, ob man sich das nicht auch selber machen kann.
Auf viele Nudelarten muss man auch verzichten, da es Spaghetti und Co. nur in der Plastikverpackung gibt (vielleicht werden wir die demnächst auch selber machen). 
Dafür haben wir aber verschiedene Wurstaufstriche im Glas gefunden, die wohl vorerst die Mortadella ersetzen werden. Kaffee gibt es leider auch im Biomarkt nur in Plastikverpackungen, da werden wir wohl eine Ausnahme machen müssen. Wir hatten gehofft, dass die Geschirrspültabs von „SODASAN“ ohne Plastikverpackung oder mit auflösender Verpackung sind, wurden in dem Fall aber leider enttäuscht. 
Was uns aber sehr gefallen hat war, dass es eine kleine Ecke mit umweltfreundlichem Backpapier, Alufolie, kompostierbaren Bioabfallmüllbeuteln und „Sandwich und Snackbeuteln“ gab.
Unsere Einkauf war mit etwas über 100€ vielleicht nicht unbedingt günstig, dafür aber auf jeden Fall (mit ein paar ganz kleinen Ausnahmen) ohne Plastikverpackung!

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Umfrage - Könnte es eine Welt ohne Plastik geben?

"Könnte es eine Welt ohne Plastik geben?". Diese Frage haben wir hier auf unserem Block auch schon einmal gestellt. Nun kann man hier die erste Auswertung unserer Umfrage sehen. Befragt haben wir Schüler/innen unserer Schule im Alter von 10 bis 18 Jahren. Insgesamt haben 28 Schüler/innen diese Frage beantwortet. Die Antwort "Vielleicht! Es ist sehr schwer komplett auf Plastik zu verzichten" haben genau 3/4 der Schüler/innen, genauer gesagt 21 Schüler/innen, angekreuzt. "Nein" sagten 4 Schüler/innen und 3 Schüler/innen stimmten für "Ja".

Herstellung natürlicher Kunststoffe



Jeder kennt das: Plastikflaschen in der Umwelt und sie lösen sich nicht auf. Aber können Kunststoffe auch auf natürliche Weise hergestellt werden, sodass sie auch natürlich wieder abbaubar sind?

Plastikmüll beim Kauf neuer Möbel

Plastikmüll Schwingstühle

Beim Kauf neuer Möbel stellt man schnell fest: Sie sind alle eingepackt in Plastik. Jedoch ist einem häufig nicht klar, wie viel das überhaupt ist. Links sieht man Schwingstühle VOR dem auspacken. So sieht das nach wenig Plastik aus, jedoch sieht man nicht, dass durch die Übereinanderstaplung vieles nicht zu erkennen ist.                                    
                                         
Plastikmüll Couchtisch




 Rechts dagegen sieht man den Plastikmüll NACH dem Auspacken von einem Couchtisch. Erstaunlich welche Menge dort zusammen kommt. Ziemlich verschwenderisch, und das nur für neue Möbel..                             
 
(Couchtisch Maße: 87x50cm, 2 Glasplatten)

Lebensmittel in Plastikverpackungen

Plastik - ein Segen!

Weich - hart - verformbar - stabil - bruchfest - elastisch – temperaturbeständig. All diese Eigenschaften kann Plastik besitzen! Plastik ist ein sehr vielfältiger Stoff, den wir in allen unseren Lebensbereichen begegnen. Eine Welt ohne Plastik wäre kaum vorstellbar, da es in unzähligen Gegenständen vorhanden ist. Plastik kann so klar wie Glas sein, ist aber nicht zerbrechlich. Es  kann auch hart wie Stahl sein, ist aber viel leichter. Es gibt also viele verschiedene Varianten von Plastik. Zum einen lässt sich Plastik in unseren Autos finden. Der Durchschnittswagen besteht zu 11% aus Plastik und auch in Schiffen und Flugzeugen wird Plastik verbaut. Somit werden die Fahrzeuge viel leichter (ein Flugzeug wird durch Plastik im Schnitt 1,5 Tonnen leichter), wodurch der Spritverbauch und auch der Co2 Ausstoß verringert wird. Zum anderen lässt sich Plastik in Windrädern und Solaranlagen in großen Mengen nachweisen. Durch Plastik kann also auch Energie gewonnen werden. Zudem wird Plastik in Kunststoffdämmung verarbeitet. Somit kann der Hitze und Kälteverlust eines einzelnen Haushaltes um 70% verringert werden. Des Weiteren ist Plastik recycle bar, kann also wiederverwendet werden. Viele bezeichnen Plastik wegen den hier aufgeführten Eigenschaften als Alleskönner. Was meint ihr? Ist Plastik ein Alleskönner? Könnte es eine Welt ohne Plastik geben?