Unsere erste Ausbeute
war gar nicht so schlecht.
An Obst und Gemüse bekommt man eigentlich alles
unverpackt. Was ein bisschen gestört hat war, dass es selbst im Biosupermarkt
keine Alternative (wie Papiertüten) zu den Plastiktüten gab, worin man Obst und
Gemüse einpacken könnte. Hier muss man sich also von Zuhause seine eigene Tüte
oder seinen Jutesack mitbringen.
Beim Müsli gibt es keine große Auswahl, nur
eine Marke hat drei verschiedene Müslisorten in einer Papiertüte mit kleinem Plastikfenster.
Da werden wir auf jeden Fall mal ausprobieren, ob man sich das nicht auch
selber machen kann.
Auf viele Nudelarten muss man auch verzichten, da es
Spaghetti und Co. nur in der Plastikverpackung gibt (vielleicht werden wir die
demnächst auch selber machen).
Dafür haben wir aber verschiedene
Wurstaufstriche im Glas gefunden, die wohl vorerst die Mortadella ersetzen
werden. Kaffee gibt es leider auch im Biomarkt nur in Plastikverpackungen, da
werden wir wohl eine Ausnahme machen müssen. Wir hatten gehofft, dass die
Geschirrspültabs von „SODASAN“ ohne Plastikverpackung oder mit auflösender
Verpackung sind, wurden in dem Fall aber leider enttäuscht.
Was uns aber sehr
gefallen hat war, dass es eine kleine Ecke mit umweltfreundlichem Backpapier, Alufolie,
kompostierbaren Bioabfallmüllbeuteln und „Sandwich und Snackbeuteln“ gab.
Unsere Einkauf war mit etwas über 100€ vielleicht nicht unbedingt günstig,
dafür aber auf jeden Fall (mit ein paar ganz kleinen Ausnahmen) ohne Plastikverpackung!