Kennt ihr das auch? Ihr seid auf einem Festival und nach drei
Tagen Musik ohne Ende wollt ihr einfach nur noch nach Hause und lasst alles
stehen und liegen, egal ob defekt oder wie neu? Öko-Think-Tank schätzt, dass
nach einem Festival ¼ aller aufgestellten Zelte zurückbleibt. Und nicht nur
das! Plastikstühle, Pavillons und weitere Campingausrüstung werden achtlos liegen
gelassen. Beim Heavy-Metall-Open-Air-Festival in Wacken wären das ca. 10.000
Zelte. Auf dem Hurricane-Festival in Scheeßel wurde laut Veranstalter
beobachtet, dass sich die Produktion eines einzelnen Besuchers fast
vervierfacht hat. Während im Jahr 2006 vier Kilo pro Besucher produziert worden
sind, sind es heute um die 15 Kilo. Somit entstehen, bei rund 70.000 Besuchern,
1.000 Tonnen Müll (fluter; Thema: Plastik; Magazin der Bundeszentrale für
politische Bildung; S. 25). Auch der Veranstalter des Hurricane-Festivals macht
auf der Internetseite über die steigende Müllproduktion aufmerksam und bittet
alle Fans diese zu verringern (http://www.hurricane.de/de/wohnen/camping2/).
Wir haben für euch eine nette Alternative gefunden. Ein
kleines praktisches Zelt was ihr am Ende des Festivals als Müllbeutel verwenden
könnt. Somit vermeidet ihr nicht nur, dass eure Zelte aus Plastik
zurückbleiben, sondern entfernt auch noch gleichzeitig anderen Müll, wie Dosen,
Essensreste, Flaschen und so weiter.
Also,
auch wenn der Dreck und der Müll für manche Festivalgänger einfach zu einem
gelungenem Wochenende dazu gehören, geht doch bitte etwas gewissenhafter mit
eurem Plastikmüll um. Die meisten Zelte
kann man schließlich mehr als einmal verwenden. Was haltet ihr von der
Zeltvariante?

