Ein fast voller Gelber Sack ist immerhin zusammengekommen, trotz
dem Ziel weniger zu verbrauchen.
Dieser setzt sich vor allen Dingen aus Nudel-, Müsli-, (Frisch-)Käse-, Butter- und
Wurstverpackungen zusammen. Außerdem noch einige wenige Plastikverpackungen von
Lebensmitteln, die zu Beginn unseres Experiments noch im Kühlschrank waren.
Dabei wurde der Verpackungsmüll von Käse- und Wurstartikeln stark dadurch
reduziert, dass diese Lebensmittel in größeren Stücken und nicht in einzelnen
Scheiben abgepackt gekauft worden sind. Noch weniger Plastikmüll würde man
wahrscheinlich produzieren, wenn man die Zeit hat Produkte wie Spaghetti und
Müsli selbst zu machen. Dies haben wir mit Keksen ausprobiert und waren davon
sehr begeistert, da der Aufwand nicht so hoch war und man Verpackungsmüll spart,
wenn man diese selber macht, anstatt sie zu kaufen.
Auf der anderen Seite sind natürlich noch die ideellen Werte,
die man aus diesem Selbstprojekt mitnimmt. Man lernt zu hinterfragen, was wirklich
sein muss und was nur vordergründlich so erscheint als müsse es wirklich sein.
Man lernt kreativ Alternativen zu finden. Dadurch, dass man frische
Lebensmittel Fertigprodukten vorzieht, lernt man was Qualität bedeutet. Und durch
das Kochen und Backen mit der Familie gewinnt man auch ein Stück Lebensqualität
dazu.