Mittwoch, 19. November 2014

Plastik - negative Folgen: Gefährliche Inhaltsstoffe

Viele Kunststoffe enthalten giftige Substanzen, die sie ständig und nie wieder rückholbar an die Umwelt abgeben und über Nahrung, Luft oder Hautkontakt vom Menschen aufgenommen werden. Bei 90% der westlichen Bevölkerung lassen sich Chemikalien im Körper nachweisen, die vermutlich für zahlreiche Zivilisationskrankheiten verantwortlich sind.

Bisphenol A: wirkt im Körper wie ein Hormon 

Bisphenol A (kurz: BPA) lässt sich in fast allen Kunststoffen feststellen. Sei es in Lebensmittelverpackungen, Konservendosen oder DVDs. Wenn man nun aber das Plastik erhitzt, kann BPA entweichen und durch z.B. einatmen in den Körper gelangen. Folgen können sexuelle Störungen, Diabetes oder auch Herzkrankheiten sein. Laut dem Institut für Risikobewertung sei BPA aber weniger gefährlich, sofern Grenzwerte eingehalten werden. Tierversuche zeigten jedoch, dass durch BPA die Entwicklung der Geschlechtsorgane oder die des Gehirns negativ beeinflusst werden kann. Vorsicht geboten sei besonders bei Neugeborenen, Kindern und älteren Menschen, da dort durch das Kunststoff Krankheiten ausgelöst werden könnten.

Phthalate: Weichmacher, denen wir täglich ausgesetzt sind

Kunststoffe, wie z.B. PVC, werden durch Weichmacher, wie z.B. Phthalate, besonders biegsam gemacht. Durch Ausdunstungen gelangen Phthalate in die Umwelt und in unsere Körper. Fast in jedem menschlichem Körper lassen sich Spuren davon nachweisen, jedoch ist das Gefahrenpotenzial noch nicht hinreichend bekannt. Ein in der EU als gefährlich bekannter Stoff ist DEHP. Dieser wurde unter anderem in Kosmetik und Kinderspielzeug nachgewiesen und verboten. Jedoch ist die Aufnahmemenge beim Großteil so gering, dass kein Gesundheitsrisiko besteht. Dennoch kommen immer mehr neue Weichmacher zum Einsatz. Diese Industriechemikalien sind meist unerforscht und haben keine gesetzlichen Richtwerte, beeinflussen aber trotzdem den Hormonhaushalt. 90% aller Weichmacher werden fü PVC eingesetzt, woraus unter anderem Lebensmittelverpackungen und Frischehaltefolie hergestellt wird.

Was man gegen die Belastung durch Plastik tun kann 

Die Liste gefährlicher Chemikalien lässt sich lange fortführen. Viele Inhaltsstoffe werden meist vom Hersteller nicht aufgeführt. Hinzu kommt, dass auch laufend neue Stoffe auf den Markt gelangen. Langzeitfolgen sind bislang nicht erforscht.
Der Kontakt mit gefährlichen Inhaltsstoffen lässt sich nicht verhindern. Unter anderem sind Weichmacher in Körperpflegemitteln, Parfums, in der Nahrung und im Trinwasser zu finden.
Jedoch kann man darauf achten, dass man den Plastikverbrauch reduziert. Durch bewusstes Einkaufen ohne Plastikprodukte oder recyceln lässt sich dieses gut umsetzen.


Quellen: http://www.arge-ja.at/plastik-gefahr-gesundheit-1.html

 http://www.utopia.de/magazin/plastik-die-unvermeidliche-gefahr-im-alltag

Beendigung des Selbstversuches: Leben mit Plastik


Nach 2 Wochen


 Nach Beendigung des Selbstversuches, den Tagesablauf weiterhin so zu führen, dass man nicht auf den Plastikverbrauch achtet, kamen folgende Ergebnisse zu stande:













Nach einer Woche


In folgende dessen, das wir neue Möbel bekamen, waren es 1 1/2 gelbe Säcke mehr als normal. Um diese Anzahl von vier gelber Säcken innerhalb von zwei Wochen vergleichen zu können, nochmal die Anzahl der gelben Säcke innerhalb einer Woche. Jedoch variiert diese Zahl zwischen einem und zwei gelben Säcken pro Woche.